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Im Rahmen des

Corpus Judaeo Hellenisticum ad Novum Testamentum (CJH)

Bearbeitung  des Bandes zu den Pastoralbriefen 

(gemeinsam mit Prof. Jens Herzer, Leipzig) 



Kurzbeschreibung: 
Ziel des von der Theologischen Fakultät Jena (Prof. K.-W. Niebuhr, Dr. R. Deines) betreuten Projekts Corpus Judaeo-Hellenisticum Novi Testamenti ist die Erarbeitung eines Corpus von Zeugnissen des Judentums in hellenistisch-römischer Zeit zum Neuen Testament (unter Ausschluss der Qumran-Texte und der rabbinischen Überlieferung).
Dabei soll die ganze Breite der literarischen Zeugnisse des frühen Judentums für das Verständnis und die Interpretation des Neuen Testamentes erschlossen werden. Die Zeugnisse, die sich als durch die hellenistische Kultur und die politisch-ökonomischen Verhältnisse der hellenistisch-römischen Epoche beeinflusst zeigen, werden in der Reihenfolge der neutestamentlichen Schriften in einem mehrbändigen Werk auszugsweise in Originalsprache, Übersetzung und forschungsgeschichtlicher Einordnung publiziert werden. Das angezeigte Forschungsprojekt widmet sich dem Band zu den Pastoralbriefen.
 

Schlagwörter:
-  Pastoralbriefe
-  Corpus-Judaeo-Hellenisticum (CJH)
-  Pseudepigraphen
-  Paulus/Paulusschule
-  Frühjudentum/Urchristentum
 
 
 
 

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Erarbeitung eines Studienbuches antiker jüdischer Gebete 
 

Gebete aus den Apokryphen, den Pseudepigraphen, aus Qumran, Philo und Josephus. 

Originalversionen - Übersetzungen - Kommentare 
 

in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Joseph Verheyden, Leuven
 
 

Probedrucke des Peeters Verlag, Leuven, sind erstellt; das Erscheinen ist geplant für 2009. 
 
 

Geplanter Inhalt:
 

1 Gebete aus der judäischen Wüste
Gebet Abrams nach dem Raub Sarais durch Pharao (1Q20 XX,12-16 [1QGenAp])
Gebet Bar Kochbas (Xhev/Se 6; DJD 38)
Gebet um Befreiung (11Q05 XIX)
Festgebete (Auswahl; 1Q34; 4Q505.507-509 [1QLitPra-b; 4QPrFetesa-c; 4QDibHamb])
Hymnen (1QH XV,26-33; 1QH XIX,3-14) 
Gebet des Manasse (4Q381 Frg.1.15.24.31)
Gebet des mit Krankheit geschlagenen babylonischen Königs Nabonid (4Q 242 = 4QOrNab)
Schabbatlieder (Auswahl aus 4Q400-407 [4QShirShabba-h]
- Lied des Brandopfers des siebten Sabbat am sechzehnten des Monats (4Q403 ShirShabbd; 30-46)
Tagesgebete (4Q503 [4QpapPrQuot])
Zionspsalm (11Q05 XXII,1-15)
 

2 Gebete aus den Apokryphen der Septuaginta
Zusätze zu Daniel
- Gebet des Asarja im Feuerofen (Zus.z.Dan.zw. 3,23 u. 3,24; verschiedene LXX-Versionen)
Esther
- Gebet Esthers um Rettung (LXX: Esther 4,17)
Judith
- Gebet Judiths um Gottes Beistand (9,2-14)
Makkabäer
- Bittgebet der Priester und des Volkes (2 Makk 1,24-29)
- Gebet um Rettung und Vergebung (3 Makk 2,2-20)
- Scheiterhaufengebet Eleasars (4 Makk 6,27-29)
Sapientia Salomonis
- Gebet Salomos um Weisheit (Sap.Sal 9,1-19)
Sirach
- Gebet um Zügelung der Zunge (Sir 23,1-6)
Tobit (verschiedene LXX-Versionen; Qumranfragmente) 
- Gebet Tobits um seinen Tod (Tob 3,1-6)
- Tobits Lobpreis (Tob 13,1-18; 4Q196 Fragm.; 17 ii u. 18; 4Q200 Tob e Fragm 6f.; DJD XIX,70,72f.)
 

3 Gebete aus den Pseudepigraphen
Apokalypse Esras
- Schlußgebet Esras für die Rezipienten des Buches (Apk.Esr.7,5-12)
Apokalypse Moses
- Lobpreis des Erzengels Michael (43)
Baruch
- Baruchs Klage über die Zerstörung Jerusalems (griech.Apk.Bar 1,2)
4. Esra
- Gebete Esras um Verstand und Erbarmen (4. Esr. 8,4-19.20-36.42-45)
Hiob (Testament)
- Dankgebet Epiphas für Sündentilgung (43,4-17)
Joseph und Aseneth
- Gebet der Aseneth (12,1-13,15)
Jubiläenbuch
- Gebet Noahs (Jub 7,28-39)
Liber Antiquitatum Biblicarum (Pseudo Philo)
- Lied der Debora (von allen mitgesungen; 32,1-17)
Manasse
- Bußgebet des Manasse (1-15); hebr. Fassung (R. Leicht, JSQ 3, 1996, 359-373)
Testament Moses
- Psalm auf den allmächtigen, am Ende die Feinde besiegenden Schöpfer (TestMos 10,1-10)
 

4 Gebete aus Philo und Josephus 
Philo Alexandrinus
- Gebetsworte des Weisen und Tugendhaften (Moses; Heres 19f.)
- Fürbittgebet des Moses (Plant 47)
- Bileams Segen über Israel (Vit Mos I 289-291) 
- Dankgebet für das Ende der Verfolgung (Flacc 121)
- Schuldbekenntnis des Flaccus (Flacc 170-175)

Josephus Flavius
- Gebet Moses vor dem Schilfmeer (AJ II, § 335-337)
- Tempelweihgebet Salomos (AJ VIII, §107f. und § 111-117)
- Gebet des Onias um Nichterhörung der Gebete (AJ XIV, § 24)
- Klagegebet des Izates angesichts der Partherübermacht (AJ XX, § 90f.)
- Rechtfertigungsgebet des Josephus (BJ III, § 354) 

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Vernetztes Lernen






Kurzbeschreibung: 
In Kooperation mit dem Netzwerkbeauftragten des Fachbereichs Ev. Theologie (Dipl. Theol. H. Stieghorst) werden die Möglichkeiten der Marburger Lernplattform ILIAS für die Didaktik des Neuen Testamentes fruchtbar gemacht. 
Studierende werden in die Lage versetzt, unabhängig von den turnusmäßigen Seminarsitzungen, die weiterhin im Mittelpunkt stehen, miteinander und mit den Lehrenden zu kommunizieren. Fragen werden an alle gestellt, Materialien stehen für alle abrufbar bereit. Informationsaustausch, Diskussionen und das gemeinsame Lösen komplexer Probleme und das Erarbeiten von Projekten in Vor- oder Nachbereitung der einzelnen Seminarsitzungen, erlauben sowohl ein selbst-bestimmtes als auch ein gemeinschaftliches intensives Lernen. 
 

Schlagwörter
-   Computer und Neues Testament
-   Internet 
-   Kommunikation
-   Didaktik 
-   Hochschul-Pädagogik
 
 
 
 
 

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Projekt: Anthologie

Geist wider Ungeist

Deutsche Gedichte aus drei Jahrhunderten 
wider Judenhass und Antisemitismus 

Details und das jeweilige "Gedicht des Monats" unter "Aktuelles"
 
 
 

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DFG-Projekt vom 01.01.2000 - 31.12.2001

Im Rahmen des Göttinger DFG-Forschungsprojektes "Das christliche Gebet und sein jüdischer Ursprung - untersucht auf der Grundlage des antiken jüdischen Quellenmaterials" wurde von mir in den Jahren 2000-01 u.a. an der Erstellung eines "Studienbuches zum Gebet" gearbeitet. Am 31.12.01 endete für mich die Mitarbeit in dem Projekt.
Zur Fortsetzung des Projektes: siehe oben.

Die nachstehenden Angaben beziehen sich auf meine Arbeit und meine Planungen der Jahre 2000-2001
 
 

Karl-Heinrich Ostmeyer: "Studienbuch Gebet" 

(Stand: Dezember 2001) 

Inhaltsverzeichnis

"Studienbuch Gebet"


Geplant ist eine zweisprachige, mit kurzen Kommentaren und einer ausführlichen Bibliographie versehene Sammlung wichtiger Gebete aus den drei Jahrhunderten vor und nach Christus. Aufgenommen werden sollt ein möglichst breites Spektrum von Gebeten aus den verschiedenen jüdischen und christlichen Traditionen der Epoche. Weitverstreutes und oft schwer zugängliches Material solle gesammelt präsentiert werden.

Anspruch an die Sammlung ist zum einen, die Vielfalt der Gebetswelt dieser Zeit widerzuspiegeln, zum anderen sollen gemeinsame Traditionen, Abhängigkeiten und auch spezifische Unterschiede für Lehrende und Studierende erkennbar und nachprüfbar gemacht werden. Nicht aufgenommen werden die Gebete, die im Original in der Biblia Hebraica und im NT-Graece leicht zugänglich sind. 
Da eine in der universitären Praxis brauchbare Ausgabe geplant ist, muss trotz des Umfangs eine Beschränkung auf das Wesentliche erfolgen. Die Liste mit Gebeten soll den maximalen Rahmen abstecken. 
 

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Konzeption des „Studienbuches Gebet“ (Stand Januar 2001)

Das „Studienbuch Gebet“ muß vom Umfang und Inhalt her so gestaltet sein, daß a) die Druckkosten nicht unerschwinglich werden und b) daß es für eine weiteren Interessentenkreis bezahlbar ist. 
 

Es sollten den Leserinnen und Lesern möglichst viele Gebetstexte im Rahmen des geplanten Umfangs vorgeführt werden.
Es besteht die Möglichkeit, den Umfang des Studienbuches zu erweitern (z.B. auf antike heidnische Gebete etc.) und qualifizierte Co-Autorinnen und Co-Autoren heranzuziehen.

Das Studienbuch 
-  soll einem weiteren Leserkreis (Theologinnen/Theologen, Religion- und Literaturwissenschaftlerinnen/-wissenschaftlern, also nicht bloß Spezialisten) antike Gebete im Originaltext und als Übersetzung zugänglich machen;
- soll eigenständiges Arbeiten mit den Quellen ermöglichen; 
-  ist kein Ersatz für Monographien und Abhandlungen.

Gestaltungsprinzipien
-  Die Länge der Anmerkungen und Kommentare soll in der Regel nicht die des jeweiligen Gebetes überschreiten (Ausnahmen können besonders bedeutsame Gebete bilden); 
- stichwortartig sind zu benennen: a) die in der Sekundärliteratur vorgeschlagenen Verfasser, b) historische u. geograph. Einordnungsversuche, c) der Kontext des jeweiligen Gebetes; 
-  auf besondere Schwierigkeiten und die gebotenen Lösungsvorschläge ist knapp hinzuwei-sen. Das Studienbuch ist nicht der Ort, sie ausführlich zu diskutieren;
- Textkritische Anmerkungen sind auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren; 
- bibliographische Angaben sollen auf Quellenausgaben und einschlägige Monographien mit weiterführender Literatur verweisen und pro Gebet oder Gebetsgruppe nicht zu viele Titel umfassen. Ihre Zahl hängt von der Bedeutung des Textes ab, sollte aber ca. 10-12 Nennungen nicht überschreiten.
 

 
Letzte Änderung am 04.August  2007 
© 2000 Ostmeyer 
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